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Sanierung

Die Sanierung von Belastungen in Wohnräumen ist immer eine individuelle Angelegenheit.

Oft sind erhebliche Maßnahmen erforderlich, um ein gesundes Umfeld zu schaffen, doch es gibt auch viele Fälle in denen durch preiswerte und oft sogar kostenlosen Veränderungen wie z.B. Bett umstellen,
W-Lan abschalten, Stecker ausstecken, Erdungsmaßnahmen, Telefon ersetzen, richtiges Verhältnis zwischen heizen und lüften u.v.m., viel erreicht werden kann.

Als Beispiel für eine Sanierung hier ein Fall aus der Praxis: Die Bewohner eines Altbaus leiden seit längerem unter Schlaf- und Gesundheitsstörungen.
Die durchgeführte baubiologische Untersuchung ergaben eine erhebliche Belastung durch Hochfrequenz, sehr starke Belastungen durch elektrische Felder und damit verbunden eine enorme kapazitive Ankopplung.

Desweiteren wurden geologische Störzonen ermittelt. Ein individuell abgestimmtes Sanierungskonzept wurde erarbeite und umgesetzt. Das DECT-Telefon und W-Lan System wurden durch strahlungsfreie/reduzierte Gerät ersetzt bzw auf entsprechenden Modus umgestellt.

Um die HF Belastung durch einen im Ort befindlichen Sendemast zu beseitigen, wurden die Innenwände, Fußboden und die Decke des Raumes mit Spezialfarbe gestrichen und diese geerdet. Durch zusätzliche Installation einer „Netzfreischaltung“  wurden die vorhanden Feldverursacher abgeschaltet.

Bezüglich der geologischen Störzone wurde das Bett an einen "freien" Platz gestellt. Die Kontrollmessung ergab ein aus baubiologischer Sicht gesundes Lensumfeld.
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Das baubiologische Haus

Hier ein Beispiel aus der Praxis:

Ein neu errichtetes Fachwerkhaus bei dem baubiolgische Maßstäbe umgesetzt wurden:

  • Holz aus heimischen Wäldern, über Jahre getrocknet
  • Innenwände aus einer ca 30 cm starken Schicht eines eigens erarbeiteten Lehmgemisches, in Kombination mit einem Strahlungswärmeheizungssystems für ein angenehmes Raumklima 
  • "sternförmige" Verlegung der elektrischen Leitungen
  • vollständiger Potenzialausgleich und Tiefenerder für die Erdung der elektrischen Anlage
  • Netzfreischaltung der Schlafräume
  • Einsatz von Naturfarben und Ölen, sowie Tartelak Beschichtung der Badezimmerwände
  • vollständig mit natürlichen Baustoffen gebaut
Das Ergebnis:
  • alle baubiologischen Richte wurde eingehalten und stellenweise sogar noch weit unterschritten
  • keine Belastung durch einen ca 300m entferten Sendemast (aussen: 380µW/m2 innen 0,00µW/m2)
  • auch ansonsten Elektrosmog frei: EWF unter 0,3V/m , MWF unter 4nT, und ca. 10mV Körper- spannung (durchschnittliche Werte liegen fast immer weit über 10 V/m EWF, 20nT MWF und 500mV Körperspannung)
  • keine chemischen Ausdünstungen messbar
  • auf Grund von immer warmen Wänden durch Strahlungsheitzung ist ein angnehmes Raumklima vorhanden und Schimmelbildung nahezu vollkommen ausgeschlossen
Am interessantesten aber ist, dass ein auf diese Weise gebautes Haus sogar viel preiswerter als ein entsprechendes Fertigprodukt der Bauindustrie sein kann.

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